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Geyserhaus/ Leipzig
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25.09./06.11./ 18.12. 2010
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Video Faust - was für eine Tragödie (hinter den Kulissen)

FAUST - was für eine Tragödie !


!!! Wer also mit dem Tode wettet, ist wert, dass ihn der Teufel rettet !!!

Die Leipziger Originale Christian Haase und Uwe Schütz haben zusammen mit dem Regisseur und Dramaturg Stephan Koch eine Faust-Inszenierung in Angriff genommen, die weltweit so noch nicht dagewesen ist. Schonunglos vermischen sie die Texte von Goethes „Faust – der Tragödie erster Teil“ und Nikolaus Lenaus „Faust-ein Gedicht“ miteinander und bringen so im Herbst 2009 die Faust-Offtheaterfassung auf die Bühne.
Das klingt ungewöhnlich? Ist es auch.
Der nach absoluter Erkenntnis strebende Wissenschaftler Heinrich Faust wettet mit dem Teufel. Wenn es diesem gelänge, den ewig suchendenWissenschaftler so mit Genuss zu betrügen, dass dieser seine Bestrebungen nach mehr Wissen und Meta-Wissen einstellt, um sich ganz und gar einem einzigen Augenblicke hinzugeben, dann soll Fausts Seele dem Teufel gehören.
Wie ein altes Ehepaar zicken Mephisto und Faust sich durch das Stück. Anders als bei Goethe entzieht sich Lenaus Faust allerdings durch Suizid dem Bann des Mephisto...
Aber gelingt es ihm wirklich?
Ach ja...da wäre noch Schiller. Dem zu Lebzeiten im Schatten Goethes stehenden Dichter sei zu Ehre die erste Zeile des Stückes „Faust-was für eine Tragödie“ entlehnt. Das Zweimann-Stück mit drei Hauptpersonen lässt Einiges an Überraschungen offen...

Besetzung
Faust: Uwe Schütz
Mephisto: Christian Haase
Gretchen: Christian Haase
Regie: Stephan Koch

Szenenbild 17.09.2009

Szenenbild 17.09.2009

Artikel LVZ 280909